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Zwei klangvolle Dokumentarfilme stammen aus dem Haus der Magdeburger Filmproduktionsfirma Blende39, das sind Eva-Luise Volkmann und Peter Bräunig. Bereits 2006 erschien "Mundton", ein Portrait über die internationale Maultrommelszene, gedreht während des 5. Internationalen Maultrommelfestivals in Amsterdam. Auf Anregung des Maultrommel- und Dudukspielers Sören Birke entsteht nun ein zweiter Film. "Bitter Apricot" befindet sich noch mitten in der Produktion. Der Musikdokumentarfilm berichtet über die Beziehung zwischen dem weltberühmten Dudukspieler Djivan Gasparyan und seinem Enkel, der das Dudukspielen in die nächste Generation tragen möchte. Eva-Luise Volkmann von Blende39 sprach mit Helen Hahmann über die Beweggründe und den Reiz sich diesen beiden Musikinstrumenten in zwei Dokumentarfilmen zu nähern.
Es gibt verschiedene Musikinstrumente, deren Wortstamm mit dem Begriff "Duduk" korrespondieren. In den Nachbarstaaten Armeniens findet man verschiedene Instrumente, die der armenischen Duduk ähnlich sind, wie Mey, Balaban oder Duduki. Bei all diesen Instrumenten handelt es sich um Doppelrohrblattinstrumente ähnlich einer Oboe. Der Klang wird durch zwei gegeneinanderschlagende Blätter erzeugt. Wie kommt es, dass ähnliche Worte verschiedene Musikinstrumente bezeichnen und was macht die Duduk als armenisches Instrument einzigartig?
Obwohl die Duduk als ein originär armenisches Instrument bekannt ist, wird sie bereits seit langem in der ganzen Welt gespielt. Die Duduk taucht nicht nur in armenischer Volks- und Kunstmusik auf,
Luca Recupero arbeitet als Musiker, Konzertveranstalter und Workshopleiter im Namen der sizilianischen Maultrommel Marranzano. Als Ausrichter des Marranzano World Festivals in Catania läutete er
Der Begriff "jew´s harp" ist im Englischen die mit Abstand am häufigsten gebrauchte Bezeichnung für das Musikinstrument Maultrommel. Die lückenhafte Geschichte des Wortes ruft immer wieder Zweifel an
Vielen Maultrommelspielerinnen und -spielern, selbst den versiertesten, bereitet ein Thema auch nach Jahren der Spielpraxis noch Kopfzerbrechen: Wie kann ich neue, bisher ungehörte Töne aus meiner Maultrommel herausholen?