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Asien ist ein Kontinent mit einer außerordentlichen Vielfalt an Maultrommeln. Verhältnismäßig wenig weiß man in Europa über den Gebrauch der Maultrommel in Südasien, wie in Pakistan, Nepal und Indien. Aber auch dort kann man eine lebendige Kultur des Maultrommelspielens entdecken. Nicht zuletzt dank dem Musiker Neptune Chapotin.
Fortgeschrittene Maultrommelspieler_innen stehen vor demselben Problem, wie Neueinsteiger_innen: wie kann man die diversen Spieltechniken für Maultrommel lernen, wenn man gerade nicht die Gelegenheit hat einen Workshop oder eine_n Lehrer_in zu besuchen? Einige Möglichkeiten stellen wir in unserem aktuellen Post vor.
In diesem Artikel möchten wir eine Band vorstellen, die es hervorragend versteht live gespielte elektronische Trance Musik mit archaischen Instrumenten - wie z. B. Didgeridoo, Trommeln und Percussion, und nicht zuletzt Maultrommeln - auf der Bühne zu einem Klangfeuerwerk zu verschmelzen.
Im Jahr 1964 verbringt der französische Ethnologe Jacques Lemoine mehrere Wochen in der Provinz Saiyabouri im Nordwesten von Laos. Dort nimmt er ein Maultrommel-Duett mit dem Tonbandgeräte auf und bemerkt: um einen Text auf die Maultrommel zu übertragen, folgen man den Worten, die auch gesungen werden.
Kalimbas werden in Deutschland in der Werkstatt von Peter Hokema angefertigt. Im Familienbetrieb baut er die Instrumente bereits seit 1985 in ausgezeichneter Qualität. Die Kalimbas von Hokema sind pentatonisch gestimmt. Man kann also auch ohne musikalische Vorbildung sehr gut auf diesen Instrumenten spielen.
Wirft man einen Blick in den europäischen Museums-Katalog für Musikinstrument MIMO, findet man unter dem Stichwort "Lamellophone" in Afrika zirka 170 Musikinstrumente verzeichnet. Dabei unterscheidet sich eins oft ziemlich deutlich vom anderen. Alle Instrumente gehören zu einer Gruppe, für die wir (die wir nicht in einem afrikanischen Land leben) landläufig den Oberbegriff "Kalimba" benutzen.